Programm
11. Januar bis 06. April 2026: Ausstellung "Mise en scène"

Bildende Kunst und Theater verschmelzen in einer faszinierenden Symbiose, die die Leidenschaft für Inszenierung und Erzählkunst vereint.
Der Neue Kunstverein Mittelrhein (NKVM) präsentiert sich mit der Ausstellung „Mise en scène – ein Begriff aus dem Theater- und Filmjargon, der die gesamte künstlerische Gestaltung einer Inszenierung beschreibt. Er umfasst die sorgfältige Komposition von Kulissen, Requisiten, Beleuchtung, Kostümen und allem, was zur visuellen Erzählung gehört.
In diesem Kontext wird Mise en scène zu einem visuellen Vorgeschmack auf die Geschichte, die bevor ein einziges Wort gesprochen wird, bereits erzählt wird. Ähnlich verhält es sich mit den Bildern und Skulpturen, die im Foyer des Theaters arrangiert sind. Die Ausstellung vereint Mitglieder, Freunde und Gäste des NKVM, die durch ihre Lust an der visuell erzählten Inszenierung miteinander verbunden sind. Auf unterschiedliche Weise entfalten sich hier künstlerische Universen, die sich in besonderer Weise mit der Welt des Theaters verknüpfen.
Mit Arbeiten von Alexander Povzner, Anne-Louise Hoffmann, Antonia Oster, Christiane Klein, Edie Monetti, Isa Genzken, Helga Gans-Eichler, Hendrik Janssen, Katharina Fritsch, Markues, Marianne Dick, Mary Bauermeister, Michaela Tkadleček, Morgaine Schäfer, Olga Melnikova, Rita Daubländer, Rita Ternes, Sybille Lenz, Thea Djordjadze, Tobias Staudt, Tramaine De Senna
Der Eintritt ist frei und die Ausstellung kann jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn besucht werden.
27. Februar 2026, 20:00 Uhr: True Crime Live - Verbrechen hautnah

True Crime hautnah erleben – interaktiv, spannend und mitreißend!
Hier werden wahre Kriminalfälle auf die Bühne gebracht und das Publikum wird zum Teil der Ermittlungen: In dieser interaktiven Live-Show entfaltet sich der Fall Schritt für Schritt, während Indizien auftauchen, neue Beweise präsentiert werden und gemeinsam Theorien über Täter, Motive und Tathergänge entwickelt werden.
Durch fesselndes Storytelling, Bildmaterial, Tatortskizzen und interaktive Elemente entsteht eine Dynamik, die jede Show zu einem einzigartigen Erlebnis macht. Die Zuschauer werden aktiv in die Fallaufklärung eingebunden, können abstimmen, Fragen stellen und neue Spuren verfolgen. Dabei sorgt die Mischung aus Spannung, realen Kriminalfällen und dem lebendigen Austausch mit dem Publikum für einen Abend, der weit über klassische True-Crime-Erzählungen hinausgeht. Aber Achtung: Während Luca durch gezielt knifflige Fragen versucht, Ida in die Falle zu locken, bleibt kein Schmunzeln aus.
Gastspiel
| Einlass: | ab 19:00 Uhr |
| Kartenvorverkauf: | Onlinebestellung Ticket Regional und an allen VVK-Stellen von Ticket Regional |
ab 06. März 2026: Das kunstseidene Mädchen

von Irmgard Keun
In den letzten, rauschenden Zügen der zu Ende gehenden goldenen 1920er Jahre werfen die Anfänge der 1930er Jahre die ersten Anzeichen der Wirtschaftskrise und der drohende Rechtsruck mit der daraus folgenden Nazi-Diktatur ihre Schatten auf die unsichere Demokratie voraus. Die 18-jährige Stenotypistin Doris verlässt ihre rheinische Provinzheimat, um im pulsierenden Leben Berlins ein „Glanz“ zu werden. Für ihren Traum von Liebe, Luxus und Karriere ist die Weltstadt mit ihren unerschöpflichen Angeboten an Kinos, Theatern, Tanzpalästen und Flanierstraßen das einzige Ziel, das in Frage kommt.
Doris: Katarina Schmidt
Regie: Leonie Rebentisch
Bühne: Dennis Krauß
Kostüme: Anke Küper und Kerstin Lackmann
Ein Gastspiel der Landesbühne Rheinland-Pfalz
| Termine: | Fr., 06.03. | Sa., 07.03. |
So., 08.03.
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Fr., 13.03.
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Sa., 14.03.
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So., 15.03.
| Sa., 21.03.
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So., 22.03.2026 jeweils um 20:00 Uhr und sonntags um 18:00 Uhr |
| Einlass: | jeweils eine Stunde vor Beginn |
| Kartenvorverkauf: | Onlinebestellung Ticket Regional und an allen VVK-Stellen von Ticket Regional |
ab 26. März 2026: Halbe Wahrheiten

Eine Komödie von Alan Ayckbourn
Ein Paar Pantoffeln unter dem Bett – und Gregs Welt gerät aus den Fugen. Hat seine Freundin Ginny etwa ein Geheimnis? Greg vermutet: Er ist nicht der Einzige in ihrem Leben. Doch was dann geschieht, übertrifft selbst seine wildesten Vorstellungen.
Auf geheimer Mission, um Ginny einen Heiratsantrag zu machen, stolpert Greg in ein wahres Labyrinth aus Missverständnissen – jedes verrückter als das andere. Denn der Mann, den er für Ginnys Vater hält, entpuppt sich als Philip: ehemaliger Chef, Ex-Liebhaber und aktuell selbst nicht ganz sicher, wo ihm in Sachen Liebe der Kopf steht.
Der Plan: Ginnys vermeintliche Affäre beenden. Die Überraschung: Plötzlich soll Greg die Frau eines anderen heiraten – Sheila! Und als Ginny schließlich auftaucht, ist das Chaos perfekt.
Wer ist hier eigentlich „der Vater“? Wer „die große Liebe“? Und wer zieht im Hintergrund die Fäden der Täuschung?
„Halbe Wahrheiten“ ist ein turbulentes Verwechslungsspiel voller Humor, unerwarteter Wendungen – und ganz viel Herz.
Tauchen Sie ein in eine irrwitzige Komödie, in der nichts ist, wie es scheint, und alles auf dem Spiel steht. Bereit für das größte Missverständnis Ihres Lebens?
Ensemble: Karl Krämer, Silva Heil, Nikolas Knauf, Anni Heiligendorff
Regie & Bühnenbild: Rocco Hauff
Aufführungsrechte: Rowohlt Theater Verlag Hamburg
| Termine: | Do., 26.03. | Fr., 27.03. | Sa., 28.03. | So., 29.03. | Fr., 10.04. | Sa., 11.04. | So., 12.04. |Do., 16.04. |Fr., 17.04. donnerstags, freitags und samstags um 20:00 Uhr und sonntags um 18:00 Uhr |
| Einlass: | jeweils eine Stunde vor Beginn |
| Kartenvorverkauf: | Onlinebestellung Ticket Regional und an allen VVK-Stellen von Ticket Regional |
ab 18. April 2026: Krieg. Stell dir vor, er wäre hier

nach dem preisgekröntem Roman von Janne Teller
Das Werk der dänischen Autorin Janne Teller ist aktueller denn je. Es versetzt uns in eine erschreckend persönliche Perspektive: Was wäre, wenn Deutschland ein Kriegsgebiet wäre und wir selbst fliehen müssten?
Die Inszenierung, angelehnt an das polnische „Arme Theater", setzt auf radikale Reduktion. Der Schauspieler, sein Text und der Monobloc – ein weltweit verbreiteter Kunststoffstuhl und Symbol der Globalisierung – stehen im Zentrum. Durch diese Kargheit erhält der Text absolute Konzentration, während die reduzierte Spielweise den Inhalt verstärkt. „Krieg. Stell dir vor, er wäre hier" verspricht keinen klassischer Theaterabend, sondern ist eine Einladung zur Reflexion – ein Aufruf, sich der Zerbrechlichkeit von Frieden bewusst zu werden und die eigene Position in der Welt zu hinterfragen. Ein intensiver Theaterabend, der sicher lange nachwirkt.
Mit: Kai P. Mücke
Regie: Stefan Krause
Ein Gastspiel von Neues Schauspiel Koeln
Die Aufführungsrechte liegen beim Rowohlt Theater Verlag Hamburg.
| Termine: | Sa., 18.04. | So., 19.04.2026 jeweils um 20:00 Uhr |
| Einlass: | jeweils eine Stunde vor Beginn |
| Altersempfehlung: | ab 14 Jahren |
| Kartenvorverkauf: | Onlinebestellung Ticket Regional und an allen VVK-Stellen von Ticket Regional |
